Der Auftraggeber / AG Studierendenwerk Karlsruhe AöR errichtet auf dem Gelände KIT Ost, ehemalige Mackensen Kaserne, mit der postalischen Anschrift Rintheimer Querallee 2c (Flurstück Nr. 22808/38) eine Wohnanlage für Studierende, bestehend aus einem Neubau und dem Umbau und Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandsgebäudes (ehemaliges Stabsgebäude). Das Baugrundstück umfasst insgesamt eine Fläche von rund 11.500 m². Innerhalb des Baugrundstücks befindet sich eine für den Neubau mit 201 Wohnplätzen Fläche (Baufeld) von rund 2.600 m². Im Zusammenhang mit dem Bestandsgebäude definieren die zwei Gebäude einen Platz, in dem Grünflächen, Sitzplätze und Fahrrad-Stellplätze integriert sind. Die Eingänge zum Neubau befinden sich an den nordöstlichen und nordwestlichen Gebäudeecken; von diesen sind über kleine Foyers zwei Treppenhäuser zu erreichen. Das dritte Treppenhaus befindet sich zentral an der internen Promenade, die die zwei Eingänge verbindet. Im hohen Gebäudeteil an der Ostseite wird ein Aufzug vorgesehen.
Im Erdgeschoss sind alle Gemeinschaftsnutzungen untergebracht, außerdem stehen 2 barrierefreie Appartements zur Verfügung.
Der große Gemeinschaftsraum, der Musikraum und die Werkstatt liegen an der internen Promenade und haben direkten Zugang zu den zwei privaten Höfen.
Der Neubau ist im mittleren Bereich für Technikräume teilunterkellert.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Fliesenarbeiten (Boden- und Wandfliesen von 200 Bädern, weitere Bodenfliesen in öffentlichen Bereichen / Küchen sowie Fliesenspiegel in Küchen).
BODENFLIESEN- ca. 980 m2 60x60 Fliesen sowie Fliesensockel- ca. 420 m2 60x30 Fliesen sowie Fliesensockel
WANDFLIESEN- ca. 2.500 m2 30x60 Fliesen sowie Abdeckungen und Bekleidung Duschwannen- ca. 325 m2 Fliesenspiegel Küchen SONSTIGES- 3 St. Spiegel- Aussparungen und Anpassungen- Abschluss- und Eckprofile- Silikonfugen
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Ausführungstermine:- Fertigstellung Mustergeschoss / erster Taktbereich (Bauleistung vor Ort): 02.04.2027- Beginn Ausführung Taktbereiche 2-10: 21.06.2027- Fertigstellung der Hauptleistungen vor Ort: 23.11.2027
https://www.kit.edu/downloads/campus-ost.pdf
Preis
Klarstellung zu obiger Angabe: Diese Auftragsvergabe ist auch für mittelständische Unternehmen geeignet.
Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
1. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens unvollständige, unklare oder fehlerhafte Regelungen oder werfen sie Fragen auf, die die Erstellung des Angebots oder die Preisermittlung beeinflussen können, so hat das Unternehmen den Auftraggeber unverzüglich, jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist darauf hinzuweisen bzw. entsprechende Fragen zu stellen.2. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden.3. Fragen und Antworten werden ausschließlich über das Vergabeportal dtvp.de abgewickelt. Mündliche oder telefonische Auskünfte sind unverbindlich.4. Es liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen, sich eigenständig Kenntnis über evtl. Fragen, Antworten, Ergänzungen oder Korrekturen der Vergabeunterlagen zu verschaffen, die im Vergabeportal dtvp eingestellt werden.
Trifft nicht zu. Elektronische Submission nach Vier-Augen-Login.
Klarstellung zu obiger Angabe: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach Maßgabe des § 16a EU VOB/A und Artikel 56 Abs. 3 RL 2014/24/EU.
Mit dem Angebot unter Verwendung der Formularsammlung vorzulegen:
(1) Eigenerklärung zur Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB.
(2) Eigenerklärung, dass die Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Berufsgenossenschaft regelmäßig erfüllt wurden (sofern Beitragspflicht besteht).
(3) Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht der Beitragszahlung unterfallen, regelmäßig erfüllt wurde.
Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende aktuelle Bescheinigungen oder Nachweise zu den vorstehenden Eigenerklärungen anzufordern.
(4) Erklärung zur Nichtbeteiligung russischer Unternehmen. Es gilt das Verbot der Beteiligung russischer Unternehmen nach Maßgabe des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014.
Soweit Registerpflicht besteht:Eigenerklärung betreffend die Eintragung im Handels- oder Berufsregister.
Eigenerklärung gem. Formularsammlung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre.
Der Bewerber/Bieter muss in den drei letzten abgeschlossenen Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) einen Umsatz von mindestens 4,5 Mio. EUR netto (über alle drei Jahre) generiert haben.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage einer Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu verlangen.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften werden die Umsätze zusammengerechnet.
Es handelt sich um eine Mindestanforderung. Wird diese vom Bewerber/Bieter nicht erfüllt oder nachgewiesen, wird das Angebot ausgeschlossen.
Mit dem Angebot vorzulegen:
Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindesthöhe
- für Personenschäden: 2,5 Mio. EUR; - für Sachschäden: 2,5 Mio. EUR.
Die vorstehend genannten Deckungsbeträge müssen pro Versicherungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung stehen. Im Falle einer geringeren Deckung der Haftpflichtversicherung ist zunächst eine Eigenerklärung gem. Formularsammlung ausreichend, dass im Auftragsfall die Deckungssumme mindestens entsprechend der o.g. Deckungssummen erhöht werden kann, wobei die Deckungs-beträge pro Versicherungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung stehen müssen. Falls die bisherige Versicherung eine geringere Deckungssumme aufweist, ist auf Anforderung wir eine entsprechende Bestätigung der Versicherung vorzulegen, dass eine entsprechende Erhöhung erfolgen kann.
Eigenerklärung über mindestens 3 Referenzen für in den Jahren 2021 bis Oktober 2026 erbrachte vergleichbare Leistungen. Die Abnahme muss jeweils erfolgt sein.
Vergleichbar sind Fliesenarbeiten (Boden- und/oder Wandfliesen) in einem ähnlichen oder größeren Umfang gemäß Leistungsbeschreibung. Der Auftrag muss den Einbau von min-destens 80 Nasszellen (WCs, Bäder o. glw.) ODER einer Fliesenfläche (Wand- und/oder Bodenfliesen) von mind. 2.000 m2 erfassen.
Die Leistungen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad haben.
Maßgeblich ist, ob aus der Referenz entnommen werden kann, dass der Bieter in der Lage ist, den Auftrag gemäß der Leistungsbeschreibung ordnungsgemäß zu erfüllen.
Es handelt sich um Mindestanforderungen. Werden diese vom Bewerber/Bieter nicht erfüllt oder nachgewiesen, wird das Angebot ausgeschlossen.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Referenz durch ein Mitglied der Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erbracht worden sein. Das Mitglied muss allerdings die Leistungen erbringen, die sie im benannten Referenzprojekt erbracht hat.
Erklärung/Betätigung, dass der Bieter über ausreichend ausgebildetes Fachpersonal und die erforderliche technische Ausstattung zur ordnungsgemäßen Ausführung der von ihm zu übernehmenden Leistungen verfügt.
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) gem. Formularsammlung vorzulegen.
In Weiteren wird auf die Vergabeunterlagen (Bewerbungsbedingungen, Kap.V) verwiesen.