Die Ersbergschule, eine Grundschule im Osten der Nürtinger Innenstadt, soll für den kommenden gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung angepasst werden. Vorgesehen ist dafür der Umbau eines Teils des Untergeschosses. Bei dieser Gelegenheit sollen die Bestandsgebäude in Fortsetzung der vor rund 15 Jahrenstattgefundenen energetischen und Brandschutzsanierung weiter saniert und modernisiert, Barrierefreiheit hergestellt und insgesamt zukunftsfähig aufgestellt werden. Auch die Außenanlagen sollen überarbeitet werden.
Kennzahlen des Projekts:- Zu bearbeitende Fläche, BGF ca. 5.200 m²- Fläche der Außenanlagen, AUF ca. 8.250 m²- Baujahr schulische Bestandsgebäude 1950er---------------------------------------------------------------------------------------------- Budget / Kostenrahmen. Die Kostenrahmenermittlung (Stand Mai 2024) ergab folgendes Ergebnis:- Sanierung und Modernisierung: ca. 5.000.000 EUR, brutto- Ausbau Ganztag: ca. 1.000.000 EUR, brutto - Außenanlagen: ca. 1.000.000 EUR, brutto ---------------------------------------------------------------------------------------------- Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die europaweite Vergabe von Objektplanungsleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gemäß HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33 ff sowie die Grundleistungen für die Aufzugsplanung im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb für die Sanierung und den Ausbau für Ganztagsbetreuung der Ersbergschule in Nürtingen.---------------------------------------------------------------------------------------------- Beauftragt werden sollen die Grundleistungen sowie folgende besondere Leistungen (vorbehaltlich deren Beauftragung im Hinblick auf die Notwendigkeit):- Bestandsaufnahme - Unterstützen und fachliche Zuarbeit bei der Bearbeitung und Abrechnung von Förderanträgen - Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist ---------------------------------------------------------------------------------------------- Die Leistungen werden stufenweise wie folgt beauftragt. - Stufe 1 - LPH 1 - LPH 3 nach HOAI- Stufe 2 - LPH 4 - LPH 9 nach HOAI (in derzeit geplanten 3 Bauabschnitten)
Genaue Terminplanung im Rahmen der Bauablaufplanung in der LPH 3
Gesamtes Stadtgebiet 72622 Nürtingen inklusive aller Teilorte.
Der Bieter mit dem wirtschaftlich günstigsten Angebot erhält 5 Punkte. Ein fiktiver Angebotspreis, der 1,5-mal so teuer ist, erhält 0 Punkte. Die Preise der übrigen Angebote werden im Verhältnis zu der Punktzahl des günstigsten Bieters linear prozentual schlechter bewertet. Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen.
Vorstellung der personellen Projektorganisation - Das Projektteam und der Projektleiter sind vorzustellen.Die Bewertung erfolgt nach Punkten (1-5) auf der Basis der eingereichten und vorgestellten Bieterpräsentation sowie der Rückfragenbeantwortung.
Erläuterung der vorgesehenen Projektabwicklung und Projekteinschätzung (z.B. anhand einer vergleichbaren Projektreferenz).Die Bewertung erfolgt nach Punkten (1-5) auf der Basis der eingereichten und vorgestellten Bieterpräsentation sowie der Rückfragenbeantwortung.
Welche Methoden und Managementwerkzeuge werden bei dem anstehenden Projekt zur Erreichung der Projektziele eingesetzt werden hinsichtlich Qualitäts-, Kosten-, und Terminzielen.Die Bewertung erfolgt nach Punkten (1-5) auf der Basis der eingereichten und vorgestellten Bieterpräsentation sowie der Rückfragenbeantwortung.
Bei dem gewählten Vergabeverfahren handelt es sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem öffentlichen Teilnahmewettbewerb und EU-weiter Bekanntmachung. --------------------------------------------------------------------------------------------- Rechtsgrundlagen der Vergabe sind: - Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB 2016 - Vergabeverordnung VgV 2016 (Streichung von § 3 Absatz 7 Satz 2 VgV, 23.08.2023) ---------------------------------------------------------------------------------------------Dieses Verfahren findet in zwei Stufen statt:- TN-Wettbewerb: Öffentlicher Teilnahmewettbewerb, 3-5 Büros werden ausgewählt- Angebotsphase: Verhandlungstermine mit Bieterpräsentationen mit 3-5 Büros
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S. 1 GWB unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind