Verfahrensangaben

Europaweite Vergabe von Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m...

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinde Winterbach
DE146615985
Marktplatz 2
73650
Winterbach
Deutschland
DE116
gemeinde@winterbach.de
+49 718170060

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Kapellenstraße 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
Annemarie Streit Leitende Regierungsdirektorin
vergabekammer@rpk.bwl.de
+497219268730

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
DE811469974
Kapellenstraße 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
Annemarie Streit Leitende Regierungsdirektorin
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 7219268730
+49 7219263985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Kapellenstraße 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
Annemarie Streit Leitende Regierungsdirektorin
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 7219268730
+49 7219263985

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71327000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das seither bestehende sog. "Alte Schulhaus", Kaiserstr. 18 in Winterbach-Manolzweiler wird bis Ende Mai 2026 abgebrochen sein. Alle in diesem Bestandsgebäude seither vorhandenen Nutzungen sollen im geplanten Neubau des Bürgerhauses auch wieder unterkommen.
Diese sind:
(1) Feuerwehrgerätehaus mit 1 Fahrzeugbox mit den dazugehörigen Umkleidebereichen im EG. und den dazugehörigen Abstellräumen im OG.
(2) Bürgersaal (Grundfläche 83,5 m2 für 48 Personen bei Tischbestuhlung) mit dazugehöriger Teeküche für Ortsteilversammlungen, Infoveranstaltungen, Gottesdienste, Gymnastikkurse, etc. und auch mietbar zur privaten Nutzung für Familien- und Geburtstagsfeiern.
(3) Kursraum (Grundfläche 26 m2) z.B. für Malkurse und als Besprechungsraum, auch für die Feuerwehr.
(4) Öffentliches Bücherregal.
(5) Im Außenbereich des Gebäudes soll zusammen mit den Außenanlagen (Kfz-Stellplätze, Fahrradabstellanlage etc.) wieder ein öffentlicher Kinderspielplatz angelegt werden.
Die Baugenehmigung für den Neubau des Bürgerhauses Manolzweiler wurde vom Land-ratsamt Rems-Murr-Kreis am 02.12.2025 erteilt.
Dieser Baugenehmigung liegt die Planung des Arch.Büros archifaktur Julian Bärlin, Winterbach, zugrunde.
Der Gemeinderat der Gemeinde Winterbach hat in seiner Sitzung vom 04.11.2025 den Baubeschluss für den Neubau des Bürgerhauses gefasst und die Kostenberechnung von Brutto 2.768.300 EUR genehmigt.

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von
- Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 (Los 2).

Die Planungsleistungen sollen gleich im Anschluss an die Beauftragung erfolgen.
Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung im April 2026 gemäß der Hauptsatzung über die Vergabeentscheidung entscheiden. Somit erfolgt die Beauftragung voraussichtlich Ende April/Anfang Mai 2026.
Die Vergabe der Bauleistungen erfolgt im Anschluss an die Durchführung der Planungsleistungen in Einzelgewerken.
Der Beginn der baulichen Umsetzung wird schnellstmöglich (Sommer/Herbst 2026) angestrebt, damit das Bürgerhaus Ende 2027 bezugsfertig ist.
Die Gemeinde Winterbach geht nach derzeitiger Planung von anrechenbaren Herstellkosten von insgesamt rund EUR 2,76 Mio. brutto (KG 200 bis 700 nach DIN 276-1:2018-12) aus. Für die Tragwerksplanung werden bislang anrechenbare Herstellkosten (KG 300 und 400) von ca. 1.988.900,00 EUR brutto angenommen.
Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die kostenbewusste, funktionale und wirtschaftliche Realisierung des Bauvorhabens unter Beachtung des vom Gemeinderat beschlossenen Kostenrahmens.
Für die Maßnahme stehen der Gemeinde Winterbach Fördergelder zur Verfügung. Aus diesem Grund ist die Sicherstellung einer fristgerechten Fertigstellung sowohl der Planungsleistungen als auch der Bauausführung zu gewährleisten.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von
- Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 (Los 2).
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.

Die Gemeinde Winterbach wird in weiteren - separaten und zeitgleichen - Vergabeverfahren zudem folgende weitere Planungsdisziplien europaweit ausschreiben:
- Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10.1 für die Leistungsphasen 5 bis 8, optional auch Leistungsphase 9 (Los 1).
- Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 4, 5 und 8 (Elektro) (Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechische Anlage und Gebäudeautomation) nach § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 für die Leistungs-phasen 2 bis 3 und 5 bis 9 (Los 3).
- Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 3 (Abwasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anla-gen) nach § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 (Los 4).

Umfang der Auftragsvergabe

EUR
35.480,93
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

---
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Winterbach Manolzweiler
Deutschland
DE116

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Kosten
Honorarangebot

Die Bewertung erfolgt anhand des Angebotspreises, welcher sich aus dem Angebotsformular ergibt. Der Bieter mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält die höchste Punktzahl. Die übrigen Angebote werden entsprechend ihrem prozentualen Abstand im Verhältnis zum Angebot des günstigsten Bieters linear prozentual schlechter bewertet.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Herangehensweise

Das Konzept zur Herangehensweise an die Projektabwicklung soll aufzeigen, wie der Bieter die Anforderungen des Projekts Neubau Bürgerhaus Kaiserstraße 18 in Winterbach-Manolzweiler im Rahmen der beauftragten Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1 bis 6 plant und umsetzt.
Gefordert ist eine konzeptionelle Darstellung der beabsichtigten Vorgehensweise anhand eines vergleichbaren Projekts, um eine qualitativ hochwertige Planung der Tragkonstruktion sowie eine kosten- und termingerechte Umsetzung der beauftragten Planungsphasen sicherzustellen.
Besonderes Augenmerk wird auf die tragwerksplanerische Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzungen (Feuerwehr, Bürgersaal, Kursräume, öffentliche Bereiche sowie Außenanlagen) sowie auf die Schnittstellen zur Objektplanung und zu den weiteren Fachplanungen gelegt.
Dabei waren folgende Kriterien maßgeblich:
- Projektstruktur und Meilensteine
Der Bieter hat eine klare, nachvollziehbare Projektstruktur für die Tragwerksplanung darzustellen. Diese umfasst die wesentlichen Projektphasen der beauftragten Leistungen, insbesondere die Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung sowie die Mitwirkung bei der Vergabe.
Es ist ein realistischer und schlüssiger Terminplan vorzulegen, der den bereits laufenden Abbruch des Bestandsgebäudes sowie die anschließende Neubauphase berücksichtigt. Der Terminplan soll aussagekräftige, für die Tragwerksplanung relevante Meilensteine (z. B. Abschluss Vor- und Entwurfsstatik, Genehmigungsstatik, Ausführungsstatik) enthalten und angemessene zeitliche Puffer für Abstimmungs-, Prüf- und Koordinationsprozesse ausweisen.
- Funktionale und nutzungsspezifische Anforderungen
Ein zentrales Bewertungskriterium ist der Umgang des Bieters mit den unterschiedlichen funktionalen und statischen Anforderungen der Nutzungen. Der Bieter soll darlegen, wie die Anforderungen des Feuerwehrgerätehauses (z. B. hohe Fahrzeuglasten, große Spannweiten), des Bürgersaals (flexible Nutzung, stützenarme Bereiche), der weiteren Nutzungsbereiche sowie der Außenanlagen wirtschaftlich, dauerhaft und sicher in der Tragwerksplanung umgesetzt werden.
Besondere Anforderungen aus Brandschutz, Schallschutz, Barrierefreiheit sowie aus der Mehrfach- und Mischnutzung sind nachvollziehbar zu berücksichtigen und mit der Objekt- und Fachplanung abzustimmen.
- Koordination und Kommunikation
Der Bieter hat ein schlüssiges Konzept zur Koordination und Kommunikation im Rahmen der Tragwerksplanung vorzulegen. Hierzu zählen insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, der Objektplanung, den weiteren Fachplanern sowie den Genehmigungsbehörden.
Bewertet werden eine klare Kommunikationsstruktur, definierte Abstimmungsformate sowie ein aktives Schnittstellenmanagement zwischen Tragwerksplanung, Objektplanung und Fachplanungen.
- Qualitäts- und Risikomanagement
Der Bieter soll ein Konzept zur Qualitätssicherung und zum Risikomanagement innerhalb der Leistungsphasen 1 bis 6 darstellen. Dieses umfasst präventive Maßnahmen zur Sicherstellung der rechnerischen und konstruktiven Qualität, die frühzeitige Identifikation projektspezifischer Risiken (z. B. Planungsänderungen, Schnittstellenkonflikte, terminliche Abhängigkeiten) sowie geeignete Maßnahmen zu deren Minimierung.
Besonders berücksichtigt wird die Nachvollziehbarkeit der beschriebenen Prozesse und deren praktische Umsetzbarkeit innerhalb der Planungsphasen.
- Berücksichtigung der Zeit- und Kostenrahmen
Der Bieter hat darzulegen, wie die Einhaltung des vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmens im Rahmen der Tragwerksplanung sichergestellt wird. Hierzu zählen insbesondere eine wirtschaftliche Tragwerkskonzeption, eine kostenbewusste Detailplanung sowie eine enge Abstimmung mit der Objektplanung zur Vermeidung kosten- und terminrelevanter Umplanungen.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation und Erfahrung des Projektteams, sowie Personalkonzept

Das Personalkonzept des Bieters wird dahingehend bewertet, wie geeignet die personelle Ausstattung und die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter für die Erbringung der Leistungen der Tragwerksplanung sind.
Das Konzept soll aufzeigen, wie die erforderlichen Fachkompetenzen und personellen Ressourcen bereitgestellt werden, um die Projektanforderungen erfolgreich um-zusetzen.
Dabei sind folgende Kriterien maßgeblich:
- Zusammensetzung des Projektteams und Rollenverteilung
Der Bieter hat die für das Projekt vorgesehenen Schlüsselpersonen der Tragwerksplanung zu benennen und deren Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb der LPH 1-6 darzustellen.
Bewertet wird eine klare und nachvollziehbare Projektorganisation mit eindeutig geregelten Zuständigkeiten und Kommunikationswegen innerhalb des Projektteams.
- Fachliche Qualifikation der Schlüsselpersonen
Der Bieter hat die fachliche Qualifikation der vorgesehenen Schlüsselpersonen darzustellen. Hierzu zählen insbesondere Ausbildung, Berufserfahrung sowie besondere Kenntnisse im Bereich der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI.
Besonders berücksichtigt wird die Eignung der Schlüsselpersonen für die Erbringung der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie deren Erfahrung in der Planung öffentlicher Bauvorhaben.
Personen in Schlüsselfunktionen sind namentlich zu benennen.
- Erfahrung mit vergleichbaren Projekten
Der Bieter hat darzustellen, welche Rolle die benannten Schlüsselpersonen in vergleichbaren Projekten übernommen haben. Bewertet werden insbesondere die Komplexität der Tragwerkskonzepte, der Umfang der erbrachten Planungsleistungen sowie die Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Bauvorhaben.
- Personalkonzept und Verfügbarkeit
Der Bieter hat darzulegen, wie der Personaleinsatz über die Planungsphasen hinweg organisiert ist. Dabei ist insbesondere auf die Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen sowie auf Vertretungsregelungen bei Urlaubs- oder Krankheitsausfall einzugehen.
Bewertet wird, inwieweit eine kontinuierliche Bearbeitung der Planungsleistungen sichergestellt ist.
- Interne Qualitätssicherung und Kontinuität
Der Bieter soll darstellen, welche internen Maßnahmen zur Qualitätssicherung inner-halb des Tragwerksplanungsteams vorgesehen sind. Hierzu zählen insbesondere interne Prüfprozesse, Vier-Augen-Prinzipien sowie Maßnahmen zur Sicherstellung einer gleichbleibend hohen rechnerischen und konstruktiven Qualität. Darüber hinaus wird bewertet, inwieweit die personelle Kontinuität über die gesamte Projektlaufzeit gewährleistet ist und wie der Wissenstransfer innerhalb des Projektteams organisiert wird.

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

(1) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten;
(2) Die Teilnahmeformulare sind unter der für den Abruf der Unterlagen angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Das Verhandlungsverfahren wird in zwei Phasen durchgeführt:
Phase 1 - Teilnahmewettbewerb:
Interessierte Unternehmen sind in der derzeit stattfindenden Phase 1 zur Beteiligung am Teilnahmewettbewerb aufgefordert. Auf der Grundlage der im Bewerbermemorandum unter Ziffer 4.2.2 dargestellten Vorgehensweise werden unter allen grundsätzlich geeigneten Bewerbern im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs mindestens 3 und maximal 7 ausgewählt, die zur Abgabe eines (verbindlichen) Angebots aufgefordert werden.

Phase 2 - Angebots- und Verhandlungsphase:
Die weiteren Vergabeunterlagen werden den im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Abgabe eines ersten (verbindlichen) Angebots aufgeforderten Bewerbern zeitgleich zur Verfügung gestellt. Der geforderte Inhalt der Angebote ist in den Vergabeunterlagen dargestellt. Neben einem Honorarangebot umfasst dies auch ein Konzept zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung, sowie ein Personalkonzept.
Die Bieter haben ihre Konzepte, das vorgesehene Team, das die ausgeschriebenen Leistungen erbringen wird, im Rahmen einer Bieterpräsentation vorzustellen.
Die ersten Angebote werden auf Grundlage der Zuschlagskriterien bewertet. Auf dieser Grundlage wird ein Bieterranking erstellt. Das erste Angebot muss bereits verbindlich sein.
Die Vergabestelle behält sich vor, bereits auf das erste Angebot den Zuschlag zu erteilen. Die Vergabestelle behält sich weiter vor, im Rahmen des an die erste Wertung anschließenden Verhandlungsverfahrens sukzessive weniger gut platzierte Bieter auszuscheiden, nur mit einzelnen, anhand der Wertung besser platzierten Bietern in (weitere) Verhandlungen zu treten und Endverhandlungen nur mit einem Unternehmen zu führen.
Die Vergabestelle behält sich auch vor, das erste und die ggf. folgenden Verhandlungsgespräche im Rahmen einer Videokonferenz durchzuführen.
Nach ggf. erfolgter Durchführung der Verhandlungen sowie Prüfung und Wertung der Angebote wird dem auf Grundlage der Zuschlagskriterien wirtschaftlichsten Angebot der Zuschlag erteilt.

Die Bewertung des Angebots und die Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt auf der Grundlage der nachfolgenden Bewertungsmatrix:
Honorar 20%, Konzept zur Herangehensweise (Projektabwicklung) 50%, Qualifikation und Personalkonzept 30%. Nähere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Bitte beachten Sie, dass Antworten auf Bieterfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren über das Vergabemanagementsystem zur Verfügung gestellt werden. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Angebots sowie vor Ablauf der Angebotsfrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Angebots zu beachten sind.
Interessenten haben die Möglichkeit, sich für das Verfahren freizuschalten/zu registrieren. Registrierte Unternehmen werden über die Veröffentlichung zusätzlicher Informationen und Unterlagen informiert. Eine Verpflichtung zur Registrierung besteht nicht.

Bekanntmachungs-ID: CXS0Y44YTU3H2Z4T

Informationen zur elektronischen Rechnung:
Für eine elektronische Rechnungsstellung verwenden Sie bitte ausschließlich den Zentralen Rechnungseingang Baden-Württemberg, den Sie zusammen mit weiteren Informationen unter https://service-bw.de/erechnung erreichen. Ihr Rechnungsdokument muss dazu im Standard XRechnung oder einem anderen der Norm EN 16931 entsprechenden Format erstellt werden und im Feld Buyer-Reference (BT-10) die Leitweg-ID der Gemeinde Winterbach aufweisen.
Es gelten die über https://service-bw.de/erechnung einsehbaren Nutzungsbedingungen des Zentralen Rechnungseingangs Baden-Württemberg in der zum Zeitpunkt der Einbringung der elektronischen Rechnung gültigen Fassung.

Lose

Los - Allgemeine Angaben

Losinformationen
Europaweite Vergabe von Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 für den Neubau Bürgerhaus Manolzweiler
2

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71327000-6
Umfang der Beschaffung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

7
7
9

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

35.480,93
EUR
68.774,79
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

1
Helber + Ruff Beratende Ingenieure PartG mbB, 71640 Ludwigsburg
Europaweite Vergabe von Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 für den Neubau Bürgerhaus Manolzweiler - 2
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Helber + Ruff Beratende Ingenieure PartG mbB
PR 720785
Kleines Unternehmen
Mömpelgardstrasse 16
71640
Ludwigsburg
Deutschland
DE115
office@helber-ruff.de
+497141796240
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Noch nicht bekannt
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

05.05.2026

Angaben zum Wert des Auftrags

35.480,93
EUR

Angaben zum Angebot

6 - 574728
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung