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Herstellung einer Basisabdichtung BA8 Deponie AM FROSCHGRABEN
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH
Hindenburgstr. 30
71638
Ludwigsburg
Deutschland
DE 144 993 420
+49 714114449-217
+49 714114449-617
vergabe@avl-lb.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://vergabeportal-bw.de/Satellite/notice/CXRAYYAY5EY

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://vergabeportal-bw.de/Satellite/notice/CXRAYYAY5EY/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Für die gesonderte und ordnungsgemäße Ablagerung von nichtverwertbaren Baurestmassen (im wesentlichen
Erdaushub, Straßenaufbruch und Bauschutt) sowie sonstigen mineralische Abfällen hat die Abfallverwertungsgesellschaft
des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) auf der Gemarkung Schwieberdingen im
Landkreis Ludwigsburg die Mineralstoffdeponie AM FROSCHGRABEN errichtet und im Jahr 1999 den Verfüllbetrieb
aufgenommen.
Im Deponieeingangsbereich befinden sich die Deponiewaagen (Ein- und Ausfahrtswaage) mit Wiegehaus,
das Betriebsgebäude mit Parkplatz, die Gerätehalle mit Waschplatte, ein Trafogebäude sowie das Regenklärbecken
1 (Süd). Nördlich befindet sich ein Wertstoffhof (s. Plan A1.1). Die asphaltierte Deponiebetriebsstraße
führt zweispurig durch den Eingangsbereich der Deponie und von dort aus führt eine asphaltierte und später
geschotterte Deponiebetriebsstraße in Richtung der Einbaubereiche. Nordwestlich des Eingangsbereiches
befinden sich die Betriebsflächen der Firma Schaal + Müller GmbH & Co. KG sowie der Heinrich Feeß GmbH
& Co. KG.
Die ersten Ablagerungsflächen der Deponie wurden an der östlichen Deponiegrenze am Tiefpunkt der gesamten
Deponiefläche eingerichtet. Entsprechend dem Bedarf wurden weitere Flächen in westlicher Richtung erschlossen
und in Betrieb genommen. Die voranschreitende Verfüllung erfordert den weiteren Ausbau von
Flächen innerhalb der Deponiegrenze.
Mit dem Bau der Basisabdichtung Bauabschnitt 8 (BA8) im Nordwesten der Deponie sollen die vorhandene
Deponieflächen der Deponieklasse I (DK I) nach Westen vergrößert werden (s. Plan A1.1). Der BA8 grenzt im
Osten an den bestehenden Basisabdichtungsabschnitt BA5 DK I und im Süden an den Trenndamm der Basisabdichtungsabschnitte
BA 5 und BA 4 DK 0 an.
Die AVL beauftragte Klinger und Partner Ingenieurbüro für Bauwesen und Umwelttechnik GmbH (KuP) mit
der Planung, Ausschreibung, Bauoberleitung, örtlichen Bauüberwachung sowie der Stellung des Sicherheitsund
Gesundheitsschutzkoordinators für die Baumaßnahme des BA8 DKI.
Die Deponiebasis (Basisabdichtung) Deponieklasse I wird wie folgt hergestellt:
? Einbau einer technischen Barriere (manchmal auch als geologisch/technische Barriere bezeichnet)
? Kunststoffdichtungsbahn mit BAM-Zulassung und Schutzlage (Sandschutzmatte)
? Mineralische Entwässerungsschicht d = 30 cm.
? Trenn- und Filtervlies
Zum mechanischen Schutz der Basisabdichtung sowie als Schutz gegen Frosteinwirkungen ist eine erste
Abfalleinbaulage (0,5m) aufzubringen.
Das Sickerwasser wird jeweils mit Drainageleitungen aus PE-HD gefasst. Die hydraulische Trennung zwischen
dem Deponieabschnitt DK I und dem im Süden liegenden Deponieabschnitt DK 0 wird durch einen
bestehenden Trenndamm aus bindigem Boden sichergestellt.
Für Wartungsarbeiten der Sickerwasserdrainagen werden am westlichen und am nördlichen Deponierand
Schächte vorgesehen, die über einen internen geschotterten Randweg für Spül- und Kamerabefahrungsfahrzeuge
angefahren werden können.
Die geplante Fläche des BA 8 beträgt einschließlich Randdamm ca. 22.000 m² (ohne Randweg), die reine
Ablagerungsfläche für DK I Abfälle ca. 21.000 m².

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Deponie AM FROSCHGRABEN
An der B10
71701
Schwieberdingen

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

08.06.2026
13.11.2026

Nebenangebote

Ja

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

1.
Die nachfolgend geforderten Nachweise sowie das KEV-Formular 179 sind mit dem Angebot abzugeben. Eine Präqualifikation ist nicht ausreichend!

2.
Mindestens 2 qualifizierte Referenzen in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren gemäß Formblatt KEV 179 über die Errichtung/Herstellung von vergleichbaren Deponieabdichtungssystemen (Basisabdichtung oder Oberflächenabdichtung) ähnlicher Flächengröße mit Kunststoffdichtungsbahn und mineralischer Dichtung/technischer Barriere gemäß den Anforderungen der Deponieverordnung einschl. Qualitätsmanagement. Hiervon mindestens 1 Referenz für eine Basisabdichtung.
Für die benannten Referenzen ist jeweils auch ein Ansprechpartner des Auftraggebers anzugeben und die durchgeführten Leistungen (mit Angabe der Massen) und die Deponieklasse zu benennen.

3.
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen, vergleichbaren Berufsregistern für den Leistungserbringer, soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Diese sollten nicht älter als sechs Monate sein. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
Soweit die Bieter aus zwingenden rechtlichen Gründen weder in einem Handelsregister noch in anderen Berufsregistern eingetragen sind, wird von ihnen die Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung erwartet.

4.
Eigenerklärung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung für
- Sachschäden mit einer Deckungssumme von mind. 1 Mio. EUR je Schadensfall und
- Personenschäden mit einer Deckungssumme von mind. 3 Mio. EUR je Schadensfall

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

siehe KEV-Formulare

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

27.03.2026 11:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

31.05.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

27.03.2026 11:00 Uhr

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Deutschland
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