Standsicherheitsprüfung Straßenbeleuchtung
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadtverwaltung Titisee-Neustadt
Pfauenstraße 2-4
79822
Titisee-Neustadt
Deutschland
DE142502728
Philipp Ambs
Philipp Ambs
+49 7651206202
vergabe@titisee-neustadt.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://vergabeportal-bw.de/Satellite/notice/CXS0YBXYTW8YYXPT

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://vergabeportal-bw.de/Satellite/notice/CXS0YBXYTW8YYXPT/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Standsicherheitsprüfung Straßenbeleuchtung

Umfang der Leistung
Gegenstand dieses Leistungsverzeichnisses ist die Durchführung der Standsicherheitsprüfung von ca. 1.600 Straßenbeleuchtungsmasten
inkl. visueller und messtechnischer Prüfung, Bewertung nach
Ampelsystem, Dokumentation, Verkehrssicherung sowie
Berichterstattung im Rahmen eines 6-jährigen Prüfzyklus. Ausführungsort: 79822 Titisee-Neustadt.
Ziel der Maßnahme ist
die Sicherstellung der Verkehrssicherheit sowie der dauerhaften Standsicherheit aller Beleuchtungspunkte gemäß den
einschlägigen technischen Regelwerken und Normen (u. a. DIN EN 40, DIN EN 1993, DGUV Vorschrift 3). Die Ausführung der
Maßnahme ist für die Stadtteile Waldau, Rudenberg, Titisee und Neustadt.

Die Leistungen umfassen sowohl visuelle als auch messtechnische Prüfungen einschließlich Dokumentation, Bewertung und
Handlungsempfehlungen. Die Prüfungen erfolgen auf Grundlage einer durch den Auftraggeber bereitgestellten Mastliste und
sind über einen definierten Prüfzyklus von sechs Jahren (01/2027 bis 12/2032) umzusetzen.
Der Auftragnehmer arbeitet eigenverantwortlich unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften zur Verkehrssicherung
sowie aller rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Arbeitsausführung, insbesondere im
öffentlichen Verkehrsraum, liegt in der Verantwortung des Auftragnehmers.

Haupterfüllungsort

Stadt Titisee-Neustadt
Unterschiedliche Postanschrifte
79822
Titisee-Neustadt

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

04.01.2027
24.12.2032

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

04.01.2027
24.12.2032

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

1. Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. mittels beiliegendem Formblatts: 124-Eigenerklärung zur Eignung, anzugeben.

2. Eintrag in das Berufs-, Handels- Vereins-, Partnerschafts- oder Genossenschaftsregister oder Register gleichwertiger Art - je nach Rechtsform und Eintragungspflicht, mittels beiliegendem Formblattes: 124-Eigenerklärung zur Eignung, anzugeben.

3. Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation mittels beiliegendem Formblattes: 124-Eigenerklärung zur Eignung, anzugeben.

4. Verpflichtungserklärung nach § 5 Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg. Mittels beiliegender Verpflichtungserklärung bestätigen. (wenn der Auftragswert 20.000 EUR überschreitet).

5. Angaben zur Zahlung von Steuern, mittels beiliegendem Formblatts: 124-Eigenerklärung zur Eignung, anzugeben.

6. Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung, mittels Formblatts: 124-Eigenerklärung zur Eignung, anzugeben.

7. Angabe, dass keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§123,124 GWB, ggf. Selbstreinigung nach §§ 125, 126 GWB, mittels Formblatts: 124- Eigenerklärung zur Eignung, anzugeben und mittels beiliegenden Formblatts: Nicht Vorliegen von Ausschlussgründen nach GWB.

Vorzulegende Nachweise:
Gewerbean- bzw. ummeldung, Handelregisterauszug und Eintragung in der Handwerkrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer; als Fotokopie oder Scan, aktuell; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

1. Vorlage einer Versicherungsbestätigung (Versicherungspolice) über das Vorliegen einer Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung, mittels Formblatts: 124- Eigenerklärung zur Eignung zu bestätigen und Versicherungsbescheinigung beizufügen.
2. Angaben zum Gesamtumsatz und Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sofern entsprechende Angaben vorhanden/verfügbar sind (z.B. bei Newcomern)

Vorzulegende Nachweise:

- Betriebs- /Berufshaftpflichtversicherung: Vorlage einer Versicherungsbestätigung (Versicherungspolice) über das Vorliegen einer Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio EUR für Personenschäden, 1,5 Mio EUR für Sachschäden und 1,5 Mio EUR für Vermögensschäden jeweils je Schadensfall. Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr.
- Erklärung des Bewerbers/Bieters, ob eine Jahreshöchstleistung besteht und inwieweit dieser Betrag bereits ausgeschöpft ist

Vorzulegende Nachweise:
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung / Berufshaftpflichtversicherungsdeckung; Vorlage einer Versicherungsbestätigung (Versicherungspolice) über das Vorliegen einer Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Mio EUR für Personenschäden, 1,5 Mio EUR für sonstige Sachschäden und 1,5 Mio EUR für Vermögensschäden jeweils je Schadensfall. Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr.; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen; als Fotokopie oder Scan, gültig und nicht älter als 6
Monate; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist; als Fotokopie oder Scan, gültig und nicht älter als 6 Monate; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Beschenigung erstelllt; als Fotokopie oder Scan, gültig und nicht älter als 6 Monate; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Drei Referenzen für ganz oder in Teilen vergleichbare Aufträge der letzten drei Kalenderjahre mit Angabe der jeweiligen Auftraggeber sowie Ausführungen zu Leistungsgegenstand, Umfang und Zeit. Mittels Formblatt Eigenerklärung zur Eignung einzureichen.

Vorzulegende Nachweise:
Referenznachweise, Seite1&2; Referenzbescheinigungen zu 3 vergleichbaren Leistungen (Formblatt 444 Seite 1 und 2).; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Referenznachweise, Seite 3 (Bestätigung des Referenzgebers); Vorlage von Referenzbescheinigungen zu 3 vergleichbaren Leistungen (444_Referenzbescheinigung, Seite 3 - Bestätigung des Referenzgebers).; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung

Sonstige

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

-

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

-

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

20.07.2026 10:30 Uhr

Bindefrist des Angebots

19.08.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

- Es erhält der Bieter den Zuschlag, welcher -bei nachgewiesener Eignung- und Leistungsfähigkeit-das wirtschaftlichste Angebot abgibt. Das Wertungskriterium zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes ist zu 100% der Angebotspreis unter Berücksichtigung eines ggf. gewährten Skontos.
- Zur Angebotsauswertung wird um die Übersendung der Angebotsdatei im PDF bzw. GAEB - Format "X84, D84" gebeten.
- Vorbehalt der Aufhebung der Vergabe; wenn kein wirtschaftliches Ergebnis (Angebotssumme>20% über der Kostenschätzung ) erzielt werden

- Bitte beachten Sie, dass der öffentliche Auftraggeber im Rahmen der Ex-post-Bekanntmachung ggf.
auch den Auftragswert veröffentlicht.

- Grundsätzlich erfolgt die Kommunikation über das Vergabeportal VMPConnector: https://www.dtvp.de/Center, über die Funktion
"Kommunikation" und in deutscher Sprache.
-Mit der Freischaltung für dieses Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform verpflichten Sie sich,
das Nachrichtenpostfach des Vergabeportals für den Empfang rechtserheblicher Erklärungen
in diesem Vergabeverfahren zu nutzen. Etwaige abweichende Mitteilungen/Informationen des
Portalbetreibers sind unerheblich.

- Angebote dürfen ausschließlich verschlüsselt (über das Bietertool) eingereicht werden.
Angebote, die per E-Mail oder über die Funktion Kommunikation eingehen, werden aufgrund der
Nichteinhaltung der Form gemäß § 16 Absatz 1 Nr. 2 VOB/A ausgeschlossen.
Zur Angebotsauswertung wird um die Übersendung der Angebotsdatei im GAEB-Format "84" gebeten.

- Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.

- Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.

- Mit Abgabe eines Angebots verzichten die Bieter auf die Geltendmachung entstandener sowie evtl. entstehender Kosten. Der unterlegene Bieter erteilt bereits mit Abgabe des Angebotes seine Zustimmung dazu, dass das WM seine sämtlichen Angebotsunterlagen einer datenschutzgerechten Vernichtung zuführt, sollte der unterlegene Bieter nicht innerhalb von 30 Kalendertagen nach Ablauf der Zuschlagsfrist die Herausgabe der Unterlagen ausdrücklich verlangen. Die Kosten der Rücksendung hat der Bieter zu tragen.

- Bitte beachten Sie, dass der öffentliche Auftraggeber im Rahmen der Ex-post-Bekanntmachung ggf.
auch den Auftragswert veröffentlicht.

-Der Auftraggeber teilt auf Antrag den Bietern die wesentlichen Gründe für die Ablehnung ihrer Bewerbung oder ihres Angebotes mit. Daneben werden auch die Merkmale und Vorteile des erfolgreichen Angebotes und der Name des erfolgreichen Bieters angegeben, vgl. § 46 UVgO/§ 19 VOB/A - Abschnitt 1/§ 62 VgV .

- Sofern bereits im Angebot Gründe geltend gemacht werden, die gegen eine Bekanntmachung sprechen, entscheidet der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen, vgl. § 46 Abs. 2 UVgO i.V.m. § 30 Abs. 2 UVgO/§ 39 VgV/§ 12 VOB/A .
Ein Angebot gilt als nicht berücksichtigt, wenn bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist kein Auftrag erteilt wurde. Der Auftraggeber behält sich die teilweise oder vollständige Aufhebung des Vergabeverfahrens vor. Die Aufhebung wird den Bietern elektronisch mitgeteilt.

- Gemäß § 6 Abs. 1 WRegG ist ein öffentlicher Auftraggeber nach § 99 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen verpflichtet, vor der Erteilung des Zuschlags in einem Verfahren über die Vergabe öffentlicher Aufträge mit einem geschätzten Auftragswert ab 30 000 Euro ohne Umsatzsteuer
bei der Registerbehörde abzufragen, ob im Wettbewerbsregister Eintragungen zu demjenigen Bieter, an den der öffentliche Auftraggeber den Auftrag zu vergeben beabsichtigt, gespeichert sind.

- Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch
personenbezogene Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet und gelöscht.
Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach
Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht.

- Der Bieter hat - auch nach Beendigung der Angebotsphase und Nichtzustandekommen des Vertrages - über die ihm bei seiner Tätigkeit bekannt gewordenen vertraulichen Daten des Auftraggebers Verschwiegenheit zu bewahren. Unter vertraulichen Daten sind insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie auch sämtliche Kenntnisse, die im Rahmen von Ausschreibungen, Vorarbeiten von Ausschreibungen oder Teststellungen erlangt werden, wie zum Beispiel die Daten der teilnehmenden Bieter, deren Preise, angebotene Geräte, Dienstleistungen oder Ähnliches, zu zählen. Er hat hierzu auch die mit der Erstellung des Angebotes beschäftigten Mitarbeiter zu verpflichten. Insbesondere dürfen die Vergabeunterlagen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden. Ein grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Verstoß des Bieters gegen die Verschwiegenheitspflicht führt zum Ausschluss vom Verfahren und verpflichtet zudem zum Ersatz aller hieraus erwachsenden Schäden.

- Eine (auch auszugsweise) Weitergabe solcher Unterlagen an Dritte ist nicht gestattet.
Auch für den Fall, dass Sie sich nicht an der Ausschreibung beteiligen, sind Sie verpflichtet, über sämtliche Details Verschwiegenheit zu wahren und die Unterlagen ggf. dauerhaft und nicht wiederherstellbar zu vernichten.

- Abweichende AGB´s des Bieters entfalten keine rechtlichen Wirkungen" (BGH, Urt. v. 18.06.2019 - X ZR 86/17).

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